Inhalt markiert mit: Partizipation von Frauen

Friedensförderung während bewaffneten Konflikten

In diesem Tätigkeitsbereich fokussieren wir uns auf den Zeitpunkt, an dem kaum oder gar nicht über Frieden gesprochen wird und sich Narrative vorwiegend um militärische und humanitäre Massnahmen drehen. Aber Friedensarbeit ist nicht erst im Verhandlungsfall aktuell. Die Voraussetzungen müssen lange davor aktiv geschaffen und Friedensabsichten und -visionen erarbeitet werden. Dabei können Friedensaktivist:innen und ihre Netzwerke bereits während eines bewaffneten Konflikts unterstützt werden. So erreichen wir, dass Frauen bereit sind, sich mit der Zeit nach dem bewaffneten Konflikt auseinanderzusetzen und ihre Teilnahme am strukturellen, transformativen Wandel strategisch planen und erwirken können.

Palästina

Für eine queer-feministische Zukunft

Unsere Arbeit in Palästina wirkt der zunehmenden sozialen, politischen und geografischen Fragmentierung der palästinensischen Gesellschaft entgegen. Sie unterstützt palästinensische Visionen für eine feministische, von Gerechtigkeit geprägten Zukunft. Mit unseren Projektpartner:innen arbeiten wir daran, von Gewalt und Geschlechterungerechtigkeit betroffene Frauen und queere Menschen über die fragmentierten und militarisierten Grenzen hinaus zusammenzubringen und zu stärken, damit sie sich ihrer Rechte bewusster werden und diese einfordern.

«In unserer Gesellschaft ist Gewalt zur Norm geworden»

Fokus Ukraine

Frauen in Gemeinden nahe der Kontaktlinie sind mehrfach vom Krieg zwischen der Ukraine und den autonomen Volksrepubliken Donezk und Luhansk betroffen. An FrauenFriedensTischen können sie sich frei über ihre Erfahrungen und Friedensvisionen austauschen und sich vernetzen. Wir interviewen unser Vorstandsmitglied Margret Kiener Nellen und unsere Projektkoordinatorin Annemarie Sancar nach ihrer Projektreise vom September.

Ukraine: Wessen Frieden?

Zum 5. Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine

«Ukraine-Gespräche», «Friedensverhandlungen», «von den USA vermittelte Friedensgespräche»: Seit Wochen berichten die Medien über den sogenannten «Friedensprozess» für die Ukraine unter der Führung der Vereinigten Staaten. Die Berichterstattung ignoriert weitgehend, ob solche Verhandlungen überhaupt wirksam sein können. Sie geht auch nicht auf die Kernfrage ein: Wer entscheidet über die Zukunft der Ukraine?