Team

Die Internationale Geschäftsstelle in Bern ist für die operative Ausführung aller Aktivitäten von FriedensFrauen Weltweit verantwortlich. Sie plant, steuert und setzt die weltweiten Aktivitäten in enger Zusammenarbeit mit unseren Partner:innen im Ausland um.

Dazu gehören die Programme zur Friedensförderung, die vorwiegend in sogenannten fragilen und von Konflikten betroffenen Ländern und Regionen durchgeführt werden. Ausserdem koordiniert und moderiert die Geschäftsstelle das internationale Netzwerk von Friedens- und Frauenrechtsaktivistinnen und bezieht politisch Stellung zu feministischen und friedenspolitischen Themen.  

Andrea Filippi
Programme und Advocacy

Andrea Filippi hat einen MA in Sozialanthropologie und Soziologie der SOAS, University of London. Zuvor studierte sie Sozialanthropologie und Geografie an den Universitäten Zürich und Birzeit, Palästina. Sie arbeitet seit August 2018 bei FriedensFrauen Weltweit, zunächst in den Bereichen Advocacy und Fundraising, seit September 2019 in den Bereichen Programme und Advocacy. Andrea Filippi war davor für NGOs in der Projektarbeit tätig, insbesondere zu den Themen gendersensitive Migrationspolitik, Antirassismus, feministische Friedensarbeit und Geschlechtergerechtigkeit. Zudem arbeitete sie an der Universität Neuchâtel als wissenschaftliche Assistentin. Andrea Filippi beschäftigt sich aktivistisch und beruflich mit Rassismus, Gender, feministischer und postkolonialer Theorie und Intersektionalität sowie Stadtentwicklungsprozessen.

Annemarie Sancar
Netzwerk und Programme

Annemarie Sancar ist promovierte Sozialanthropologin mit den Schwerpunkten Migration und Entwicklungszusammenarbeit. Neben ihrer langjährigen Erfahrung in feministischen Netzwerken wie WIDE Women in Development Switzerland und der Gender-Arbeitsgruppe der Civic Solidarity Platform der OSZE engagiert sie sich in Genderprojekten. Schwerpunkte sind dabei wirtschaftliches Empowerment (Economic Literacy), Friedensförderung und Migration. Seit Mai 2020 ist Annemarie Sancar Netzwerk- und Programmverantwortliche bei FriedensFrauen Weltweit. Vorher war sie bei swisspeace zuständig für das Monitoring des Schweizer Nationalen Aktionsplans «Frauen, Frieden und Sicherheit», bei der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) für die Umsetzung der Gender-Strategie sowie bei cfd – Die feministische Friedensorganisation für Friedens- und Migrationspolitik. Sie arbeitet selbstständig als Dozentin an Fachhochschulen zu den Themen Gender und Frauenrechte in Migrations-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik.

Carla Weymann
Netzwerk

Carla Weymann hat einen Masterabschluss in International Humanitarian Action (NOHA+) der Universitäten Bochum (Deutschland) und Uppsala (Schweden). Während eines Auslandssemesters in Kolumbien konnte sie ihren Schwerpunkt der Friedens- und Konfliktstudien vertiefen. Zuvor studierte sie Politik, Philosophie und Ökonomik an der Universität Witten/Herdecke in Deutschland. Sie began ihre Arbeit bei FriedensFrauen Weltweit 2019 als Hochschulpraktikantin. Heute ist sie Programmbeauftragte.

Caroline Morrissey
Übersetzung und Redaktion

Caroline Morrissey kommt aus dem Bereich der Kulturbeziehungen – über 30 Jahre lang war sie Direktorin des British Council in der Schweiz. Sie hat einen akademischen Abschluss in Pädagogik und mehr als 25 Jahre Erfahrung im Konzipieren, Entwickeln und Umsetzen von Programmen in der Schweiz und im Ausland, unter anderem in den Bereichen Bildung, Künste, Klimawandel, Governance sowie von Projekten mit Jugendlichen. Caroline Morrissey verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung und Leitung von Netzwerken und arbeitete von 2015 bis 2021 für unser Netzwerk. Heute unterstützt sie unsere Arbeit mit Übersetzungen und Textredaktion.

Christina Stucky
Kommunikation

Christina Stucky begann ihre journalistische Tätigkeit nach einem Geschichtsstudium in den USA. Sie arbeitete als Redaktorin in den USA und der Schweiz und als freiberufliche Journalistin in Tschechien, wo sie ein Semester Filmproduktion an der Hochschule FAMU absolvierte. Ab 1994 arbeitete sie in Südafrika für nationale Zeitungen und berichtete u. a. über die ersten demokratischen Wahlen, die Anhörungen der Wahrheitskommission und den Genozid in Ruanda. Von 2000 bis 2002 war sie Korrespondentin der «Neuen Zürcher Zeitung» für das südliche Afrika. In Südafrika begann sie als Trainerin zu arbeiten: sie leitete Kurse für Medienschaffende aus Subsahara-Afrika, später für NGOs im Bereich Kommunikation und Medienarbeit. Zurück in der Schweiz, leitete sie Kommunikationstrainings für Mitarbeitende der DEZA-Büros im Ausland. Zwischen 2007 und 2017 war sie als Kommunikationsbeauftragte in der DEZA und im EDA tätig. Seit 2019 ist sie Kommunikationsverantwortliche bei FriedensFrauen Weltweit.

Flurina Derungs
Geschäftsleitung

Seit Februar 2017 leitet Flurina Derungs die internationale Geschäftsstelle von FriedensFrauen Weltweit. Ein Leben in Frieden und Würde und frei von Gewalt und Diskriminierung für alle Frauen – dieser Leitsatz liegt ihrem Engagement für die Gleichstellung aller Geschlechter zugrunde. Seit vielen Jahren engagiert sie sich auf nationaler und internationaler Ebene für Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter – so in der Entwicklungszusammenarbeit in Ostafrika, als Gleichstellungsbeauftragte, als Sozialarbeiterin sowie in Lehre und Forschung. Flurina Derungs hat einen Masterabschluss in Sozialarbeit & Sozialpolitik und verfügt über einen CAS in Gender, Justice, Globalisation.

Franziska Vogel
Fundraising

Franziska Vogel hat einen Joint Master der Universitäten Luzern, Zürich und Basel in Religion, Wirtschaft und Politik abgeschlossen. Schwerpunktmässig hat sie sich mit dem islamischen Finanzwesen beschäftigt. Sie bringt eine Weiterbildung an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften sowie Berufserfahrung im Fundraising bei einer NGO mit. Seit Oktober 2019 ist Franziska Vogel bei FriedensFrauen Weltweit als Fundraiserin aktiv.

Karin Widmer
Programme

Karin Widmer war bis 2021 während sechs Jahren auf Mindanao im Süden der Philippinen beim Zivilen Friedensdienst ZFD tätig. Gemeinsam mit lokalen Friedenspartner:innen, primär aus der Zivilgesellschaft, trug sie zu einem inklusiven und gerechten Frieden bei. Davor arbeitete sie sieben Jahre bei der Schweizer Sektion von Amnesty International als Jugendkoordinatorin und Menschenrechtsbildnerin. Sie hat das Lizentiat in Ethnologie, das sie mit Nachhaltigkeitsstudien und Internationalem Recht kombiniert hat. Karin Widmer setzt sich beruflich und nebenberuflich für Inklusion, Gerechtigkeit und Partizipation ein und verbringt ihre Freizeit am liebsten in den Bergen und mit ihrer Familie. Seit August 2022 ist sie Programmverantwortliche bei FriedensFrauen Weltweit.

Naomi Chinasa Bögli
Programme und Advocacy

Naomi Chinasa Bögli studierte an der Universität Bern und University of Stellenbosch – ihr Studium schloss sie mit einem Master in Sozialanthropologie und Internationalem Recht ab. Danach war sie in unterschiedlichen Kontexten und thematischen Bereichen im In- und Ausland tätig. Als Projektbeauftrage bei der Internationalen Organisation für Migration IOM arbeitete sie in Kairo zu den Themen Migrationsrecht und Schutz vulnerabler, migrantischer Personen. In ihrer Funktion als Fachmitarbeiterin Advocacy und Bildung bei der FIZ Fachstelle für Frauenhandel und Frauenmigration setzte sie sich für gendersensitive Migrationspolitik und den Schutz und die Rechte von Betroffenen von Menschenhandel und geschlechtsspezifischer Gewalt ein. Seit September 2022 gestaltet sie in unserem Team in den Bereichen Advocacy und Programme die feministische Friedensarbeit der Organisation mit.