Inhalt markiert mit: Konflikttransformation

Kolumbien

Inklusiver Prozess für nachhaltigen Frieden

In Kolumbien setzen wir uns seit der Unterzeichnung des Friedensabkommens für die Teilhabe von konfliktbetroffenen Frauen und marginalisierten Gruppen an dessen Umsetzung ein. Gemeinsam mit unseren Projektpartner:innen engagieren wir uns dafür, dass ihre Erfahrungen und Anliegen im Übergang zu einer nachhaltig friedlichen Gesellschaft miteinbezogen werden. 

Nepal

Frauen fordern Teilhabe an der Übergangsjustiz

Frauen waren vom zehnjährigen Konflikt in Nepal direkt betroffen, viele auch als Kämpferinnen. Von den Friedensverhandlungen waren sie jedoch faktisch ausgeschlossen. Ihr Zugang zu den Prozessen der Übergangsjustiz bleibt stark eingeschränkt. Mit unserem Projekt unterstützen wir konfliktbetroffene Frauen bei der Heilung ihrer Kriegstraumata, dem Aufbau von lokalen Netzwerken und dem Zugang zu politischen Entscheidungsträger:innen.

Philippinen

Übergangsphase für nachhaltigen Frieden nutzen

Mehr als 50 Jahre dauerte der bewaffnete Konflikt zwischen der philippinischen Regierung und der Moro Islamic Liberation Front um die Selbstbestimmung der muslimisch geprägten Region Mindanao. Frauen waren bereits im Friedensprozess treibende Kräfte. Seit dem Friedensabkommen 2014 befindet sich die Bangsamoro autonome Region für das muslimische Mindanao (BARMM) im Aufbau. Es ist ein Schlüsselmoment für Frauen, ihre Forderungen für eine geschlechtergerechte Gesellschaft in den neuen politischen und gesellschaftlichen Strukturen zu verankern. 

Afghanistan

Weiter in die Zukunft von Frauen investieren

In den 20 Jahren vor der Machtübernahme der Taliban im August 2021 konnten Frauen in Afghanistan einige ihrer Rechte und ihren Platz in der Gesellschaft mühsam zurückerobern. Bis zur Machtübernahme unterstützten wir Frauen, das Wissen über ihre Rechte in Bezug auf den damaligen Friedensprozess zu stärken, damit sie den Frieden mitgestalten und in Entscheidungsprozessen mitreden. Wir analysieren zurzeit, wie wir unsere Unterstützung für Afghanistans Frauen weiterführen können.