Die kolumbianische Wahrheitskommission leistete vorbildliche Arbeit: Frauen, marginalisierte Gruppen und die Diaspora wurden aktiv in denProzess der Wahrheitsfindung und Aufarbeitung der Geschichte desbewaffneten Konflikts miteinbezogen. Das Mandat der Kommission ist beendet, die Friedensarbeit geht weiter.
Mehrere Medien haben den Rücktritt unserer Präsidentin Ruth-Gaby Vermot zum Anlass genommen, Interviews mit ihr über ihr Leben, ihr Wirken und die feministische Friedensarbeit zu machen.
Vor 25 Jahren verabschiedete der UNO-Sicherheitsrat die Resolution 1325 zu Frauen, Frieden und Sicherheit (Women, Peace and Security, WPS). Sie fordert die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen in Friedensprozessen und den Schutz ihrer Rechte in bewaffneten Konflikten. Doch heute steht ihre Umsetzung auf dem Spiel. Anlässlich des Jubiläums unterstreicht die Allianz für Frauen, Frieden und Sicherheit (bestehend aus Frieda – Die Feministische Friedensorganisation, PeaceWomen Across the Globe und KOFF/swisspeace), dass diese Ziele aktueller und notwendiger sind denn je – und betont die Notwendigkeit, das Engagement für die Agenda Frauen, Frieden und Sicherheit weiter gezielt zu stärken.
Im Webinar «Memory and Transformation» setzten sich Expertinnen und Teilnehmer:innen mit dem Erbe von konfliktbedingter Gewalt und Ungerechtigkeit auseinander. Es ging insbesondere darum, welche Stimmen und Erfahrungen beim Umgang mit diesem noch heute nachhallenden Erbe ausgeschlossen werden und was die Folgen dieses Ausschlusses sind. Die Aufnahme des Webinars ist nun verfügbar.
Momente des Erkennens und Verstehens entstanden beim Austausch zwischen philippinischen und kolumbianischen Friedensaktivistinnen. Unsere Programmverantwortlichen Andrea Filippi und Karin Widmer waren dabei.