Gemeinsam mit unseren Partner:innen setzen wir uns dafür ein, dass Friedensaktivist:innen die Umsetzung von Friedensabkommen und Prozesse der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit nach bewaffneten Konflikten aktiv mitgestalten – und so zur Prävention gewaltvoller Konflikte und erneuter Eskalationen beitragen.
Welche Bilder löst das Wort «Friedensprozesse» bei Ihnen aus? Stellen Sie sich jahrelange Verhandlungen vor, die in einer Zeremonie münden, an der die Konfliktparteien ein Abkommen unterzeichnen, gefolgt vom Foto des Händeschlags, das um die Welt geht? Wir haben dieses gängige Bild hinterfragt und dekonstruiert und uns vertieft mit Friedensprozessen und der Frage auseinandergesetzt: «Wie beeinflussen Frauen Friedensprozesse?» Das Resultat dieser Arbeit ist eine graphische Darstellung der unterschiedlichen Stadien von Friedensprozessen. Mit diesem Instrument wollen wir in den Mittelpunkt rücken, welche Rolle Frauen spielen und wo sie Einfluss nehmen, um Friedensprozesse anzutreiben und Rückschritte zu verhindern.
Unser Netzwerk ist über die ganze Welt verstreut, doch wir fühlen und handeln solidarisch miteinander. Feministische Friedensaktivistinnen zu unterstützen und ihre Arbeit sichtbar zu machen, steht im Mittelpunkt unserer Vision und Praxis. Das Magazin «Feminists Connecting for Peace» ist eine Gemeinschaftsproduktion von Aktivistinnen aus unserem globalen Netzwerk. Die erste Ausgabe befasst sich mit dem Thema Entmilitarisierung.
In dieser speziellen Ausgabe unseres Newsletters erfahren Sie, welche Stadien Friedensprozesse durchlaufen und wo und wie Frauen Einfluss nehmen, um Friedensprozesse anzutreiben und um Rückschritte zu verhindern. Damit Sie die graphische Darstellung von Friedensprozessen und den dazugehörenden Text selbst nutzen können, haben wir eine zusätzliche, abtrennbare Doppelseite angefügt. Sie erfahren auch, wie unsere Partnerin in Nepal mit generationenübergreifenden FrauenFriedensTischen dazu beiträgt, dass die vom Krieg betroffenen Generationen gehört und als Opfer der Kriegsgewalt anerkannt werden. Das Treffen mit Friedensaktivistinnen aus unserem Netzwerk Feminists Connecting for Peace, das Anfang Jahr in Bern stattfand, ist ein weiterer Fokus unseres Newsletters.
Die zweite Ausgabe des Magazins dreht sich um das Thema Sicherheit. Was bedeutet Sicherheit aus einer feministischen Perspektive? Wie steht dieses Verständnis im Widerspruch zu einem militärischen Verständnis von Sicherheit? Lesen Sie die neun Beiträge aus unserem Netzwerk.
Welche Bilder löst das Wort «Friedensprozesse» bei Ihnen aus? Vermutlich stellen Sie sich jahrelange Verhandlungen vor, eine Zeremonie, an der die Konfliktparteien ein Abkommen unterzeichnen und sich die Hände reichen? Wir haben dieses gängige Bild dekonstruiert und uns vertieft mit der Frage auseinandergesetzt: «Wie beeinflussen Frauen Friedensprozesse?» Das Resultat ist eine graphische Darstellung der unterschiedlichen Stadien von Friedensprozessen. Mit diesem Instrument rücken wir die Rolle von Frauen in den Mittelpunkt und zeigen auf, wo sie Einfluss nehmen, um Friedensprozess anzutreiben und Rückschritte zu verhindern.
Drei verschiedene Länder und Kontexte, jedes mit unterschiedlichen Friedensabkommen und Herausforderungen bei der Umsetzung. Und doch fanden die drei Frauen unserer Partnerorganisationen aus Kolumbien, Nepal und den Philippinen viele Gemeinsamkeiten: in den Erfahrungen und Erkenntnissen von Friedensaktivistinnen und in den Voraussetzungen für die Erhaltung des Friedens. An einer öffentlichen Podiumsdiskussion in Bern sprachen die Frauen über die Bedeutung feministischer Prinzipien in der Friedensförderung, insbesondere um einen Rückfall in bewaffnete Gewalt zu verhindern. Sie sprachen auch über sichere Räume und Selbstfürsorge für Aktivistinnen und darüber, das Ziel – nachhaltigen Frieden – nicht aus den Augen zu verlieren.
Gemeinsam mit unseren Partnerinnen in Kolumbien, Nepal und den Philippinen unterstützen wir Frauen dabei, ihre Erfahrungen und Forderungen nach Frieden nach dem formellen Ende eines bewaffneten Konflikts zu äussern. Wir haben eine Illustration und ein Handout entwickelt, um die Erkenntnisse, die wir im Laufe von drei Jahren gemeinsam gewonnen haben, kreativ zu präsentieren und zu teilen, damit unser Engagement eine nachhaltigere Wirkung erzielt.