Rabab Baldo ist eine der prominentesten sudanesischen Friedensaktivistinnen. In der Zeitschrift annabelle spricht sie über den Krieg, der seit zwei Jahren im Sudan herrscht, und darüber, was Frauen vor Ort tun, um das Blutvergiessen zu stoppen. Doch der Raum für Friedensaktivistinnen wird immer enger.
Wie erleben Menschen verschiedener Generationen in Nepal die Folgen des zehnjährigen bewaffneten Konflikts, der 2006 mit einem Friedensabkommen endete? In zwei Videos tauschen sich junge Erwachsene der zweiten Generation und Frauen der direkt vom Konflikt betroffenen ersten Generation an intergenerationellen Treffen aus. Die meisten von ihnen haben Angehörige verloren. Sie sprechen über ihr Leiden und Rachegefühle und beginnen so einen Heilungsprozess, der sie schliesslich darin stärkt, gemeinsam ihr Recht auf Anerkennung einzufordern.
Am 31. Oktober 2000 wurde die Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrats zu Frauen, Frieden und Sicherheit (WPS) einstimmig von allen 15 Mitgliedern des Rates verabschiedet. Im Zentrum dieser wegweisenden Resolution, mit der die Agenda für Frauen, Frieden und Sicherheit ins Leben gerufen wurde, steht der Grundsatz, dass «Frieden ohne die uneingeschränkte, gleichberechtigte, wirksame und sichere Beteiligung und Führungsrolle von Frauen und Mädchen in all ihrer Vielfalt nicht möglich ist». Fünfundzwanzig Jahre später hängt die WPS-Agenda am seidenen Faden.
Wie spricht man während eines andauernden Krieges über Friedensförderung? Das ist schwierig und herausfordernd, aber 20 ukrainische Frauen haben sich vom 17. bis 20. November 2025 in Lviv versammelt und genau das getan.