Wie spricht man während eines andauernden Krieges über Friedensförderung? Das ist schwierig und herausfordernd, aber 20 ukrainische Frauen haben sich vom 17. bis 20. November 2025 in Lviv versammelt und genau das getan.
Es geht nicht um ‚äusseren‘ Frieden, sondern um einen Prozess innerhalb der Gesellschaft, den wir für uns selbst schaffen wollen.
PeaceWomen Across the Globe führte in Zusammenarbeit mit dem Center Women's Perspectives die Schulung „Peacebuilding in Action“ mit 20 weiblichen Führungskräften aus Gemeinden durch, die direkt vom Angriffskrieg betroffen sind. Die Frauen, die aus Ternopil, Saporischschja, Sumy, Dnipro, Kiew, Cherson, Charkiw und Lviv kamen, sind Mitglieder des Netzwerks Call for Action: Field Implementation (CAFI). Gemeinsam stärkten sie ihre Verhandlungs-, Kommunikations- und Advocacy-Fähigkeiten mit Unterstützung unserer Direktorin Deborah Schibler und unserer Spezialistin für Friedensförderung während bewaffneter Konflikte, Laura Reymond-Joubin.
Die Frauen sprachen darüber, was Friedensförderung bedeutet. Die Schlussfolgerung einer Teilnehmerin spiegelte wider, was auch andere Teilnehmerinnen zum Ausdruck brachten: «Es geht nicht um ‚äusseren‘ Frieden, sondern um einen Prozess innerhalb der Gesellschaft, den wir für uns selbst schaffen wollen.»
Erkenntnisse aus dem Workshop
Eine wichtige Erkenntnis aus dem Training: Friedensförderung findet jeden Tag statt und ist ein kontinuierlicher Prozess in den Gemeinden. «Es waren sehr tiefgründige Tage der Reflexion über den Friedensprozess, der in uns selbst beginnt, sich zu Hause fortsetzt und dann auf die Strassen unserer Städte hinausströmt,» sagte Iryna Trokhym von Center Women’s Perspectives.
In drei kurzen Videos sprechen Iryna, Olga Oliinyk, Leiterin der NGO Women Zen, sowie Galyna Tselovalnychenko und Olha Shulik von der NGO Common Goodness darüber, was Friedensförderung für sie bedeutet.
Sehen Sie sich die Videos auf unserem YouTube-Kanal an.
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