Die Internationale Geschäftsstelle in Bern ist für die operative Ausführung aller Aktivitäten von FriedensFrauen Weltweit verantwortlich. Sie plant, steuert und setzt die weltweiten Aktivitäten in enger Zusammenarbeit mit unseren Partner:innen im Ausland um.
Unsere Advocacy-Arbeit zielt darauf ab, politisch Wirkung zu erzeugen und eine feministische Vision von Frieden zu realisieren. Im Fokus steht die Umsetzung zentraler Menschenrechtsinstrumente, welche die Basis für eine friedliche und geschlechtergerechte Welt bilden.
Grundlage unseres politischen Engagements sind vier internationale Menschenrechtsstandards, welche die Basis für Frauen- und Menschenrechte, eine geschlechtergerechte Friedenspolitik und eine nachhaltige Entwicklung bilden. Wir engagieren uns für ihre wirkungsvolle Umsetzung, international und in der Schweiz.
Gemeinsam mit unseren Netzwerkpartner:innen und gleichgesinnten zivilgesellschaftlichen Organisationen nehmen wir öffentlich Stellung zu friedensrelevanten Themen und zu Verletzungen gegen Frauen- und Menschenrechte. Ausserdem ziehen wir Entscheidungsträger:innen zur Verantwortung und erheben solidarisch mit unseren Partner:innen unsere Stimme, wenn sie in ihren Ländern die Einhaltung von internationalen Menschenrechtsstandards einfordern.
Wir lancieren und unterstützen politische Kampagnen und arbeiten mit gleichgesinnten Organisationen zusammen, um feministische Friedenspolitik voranzubringen.
Wir nehmen Stellung zu Ereignissen, die von friedenspolitischer Bedeutung sind, gemeinsam mit gleichgesinnten Organisationen oder in Solidarität mit Mitgliedern unseres globalen Netzwerks Feminists Connecting for Peace. Zudem beteiligen wir uns an Vernehmlassungen. Zentral sind dabei unser feministisches Friedensverständnis und der Fokus auf Frauen und Menschenrechte.
Frauen, Mädchen und LGBTIQ+ Personen brauchen dringend Schutz vor der Gewalt durch das Taliban-Regime! Wir fordern die Schweizer Regierung zu raschem Handeln auf. (Gemeinsame Stellungnahme mit 14 zivilgesellschaftlichen Organisationen in der Schweiz.)
Die internationale Gemeinschaft hat Afghanistan im Stich gelassen – und das gilt umso mehr für die Frauen und Mädchen. Wir rufen den Schweizer Bundesrat und die internationale Gemeinschaft zum Handeln auf, um ihre Zukunft zu sichern.
Wir verurteilen die Vertreibung von 28 palästinensischen Familien aus ihren Häusern in Sheikh Jarrah, Jerusalem, durch die israelischen Besatzungstruppen. Wir rufen zur internationalen Unterstützung auf, um die Zwangsräumungen zu beenden und die Souveränität des palästinensischen Volkes zu unterstützen. (Englisch)
Frauen müssen in der COVID-19-Pandemie und darüber hinaus eine Führungsrolle übernehmen: Die 50%-Regel in allen politischen und parlamentarischen Gremien anwenden! (Englisch)
Das Staatssekretariat für Sicherheitspolitik (SEPOS) veröffentlichte im Dezember 2025 den Entwurf der ersten Sicherheitspolitischen Strategie der Schweiz.
Das Thema «Verhüllungsverbot» und die anstehende Abstimmung dazu scheint Feminist*innen zu spalten. Wie kommt das? Was würde eine Annahme aus feministischer Sicht bedeuten? Kann eine in der Verfassung festgeschriebene Kleidervorschrift bestehende patriarchalische Strukturen anfechten? Oder ist diese Abstimmung reine Symbolpolitik? FriedensFrauen Weltweit fragt in diesem Text nach den möglichen längerfristigen Folgen einer Annahme der Initiative und den dahinterliegenden Diskursen.
Das Schweizer Stimmvolk sagte am 7. März 2021 mit 51,2% knapp ja zur Volksinitiative zum Verhüllungsverbot. In der Initiative ging es angeblich um die individuelle Freiheit von Frauen und ihren Schutz vor patriarchalen Zwängen. Wir erachten dieses Verbot als gefährlich. Es befeuert anti-muslimischen Rassismus und instrumentalisiert Frauenrechte im politischen Diskurs.
Am 13. Juni 2021 entscheiden Schweizer Stimmberechtigte über das Polizeimassnahmen-Gesetz. Zusammen mit einem breiten Bündnis von NGOs sagen wir NEIN zu diesem Gesetz. Es fördert nicht Sicherheit, sondern Willkür und es gefährdet die Grundrechte.
Zusammen mit 14 weiteren Organisationen kritisieren wir in einem Offenen Brief an den Bundesrat den Entscheid des EDA, ohne ersichtliche Grundlage die Finanzierung an elf Partnerorganisationen in Israel und Palästina zu sistieren. Dieser Entscheid hat für die betroffenen NGO eine Rufschädigung zur Folge. Der Entscheid schadet ferner dem Ruf der Schweiz als verlässliche Partnerin.
Viele Menschen sind gleichzeitig mit der Pandemie und mit Kriegen, bewaffneten Konflikten und Militarisierung konfrontiert. Wir appellieren an alle Regierungen und politischen Gremien, jede Form von Krieg und bewaffneten Konflikten sofort zu beenden. (Englisch)
Während der Covid-19-Pandemie hat die Gewalt gegen Frauen und Mädchen stark zugenommen. Wir verurteilen prinzipiell die Gewalt gegen Frauen und fordern alle Menschen auf, insbesondere Entscheidungsträger:innen, zusammenzustehen, um alle Formen von Gewalt jetzt und für immer zu beenden. (Englisch)
Frauen weltweit retten Leben und halten Familien und Gemeinschaften zusammen: Ihre Lebensgrundlagen jetzt sichern! (Englisch)
Bundesrat und Parlament werden mit zwei Petitionen aufgefordert, die Finanzierung des UNO-Hilfswerks für die Palästinenser:innen sicherzustellen und sich für einen sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen einzusetzen.
PeaceWomen Across the Globe is horrified by the unspeakable atrocities committed in this asymetrical war against Gaza. The scale of destruction and loss of human lives is beyond words.
Wir appellieren eindringlich an alle Staaten, Militärbündnisse und zwischenstaatlichen Organisationen ab 2022 die Truppen und die militärische Aufrüstung zu reduzieren. Als feministische Friedensorganisation sind wir überzeugt: Entmilitarisierung ist eine zentrale Voraussetzung für echte Sicherheit für alle. (Englisch)
Seit knapp zwei Wochen ist der Krieg in der Ukraine mit dem Einmarsch von und Luftangriffen durch russische Truppen eskaliert. Als feministische Friedensorganisationen rufen wir zum sofortigen Abzug des russischen Militärs und dem sofortigen Ende der Gewalt auf. (Gemeinsamer Appell mit vier zivilgesellschaftlichen Organisationen in der Schweiz.)
Wir appellieren dringend an den 28. OSZE-Ministerrat am 2. und 3. Dezember 2021 in Stockholm und an alle OSZE-Teilnehmerstaaten, den tödlichen Krieg im Donbass durch einen sofortigen Waffenstillstand und die Einleitung eines wirksamen Friedensprozesses zu beenden! (Englisch)
Politische Arbeit ist ein Kernanliegen unserer Organisation und unseres globalen Netzwerks Feminists Connecting for Peace. Das Netzwerk und die damit verbundenen Aktivitäten bieten Aktivist:innen und Frauenorganisationen einen Raum, um Ideen und Methoden zu teilen, gemeinsam Strategien zu erarbeiten und zusammen politische Arbeit zu tätigen. Mit dem Netzwerk tragen wir zu unserem Ziel bei, politische Wirkung zu erzeugen.
Von Policy Briefs und Berichten über Beiträge von Aktivistinnen im «Feminists Connecting for Peace»-Netzwerk hin zu den Biografien der 1000 FriedensFrauen: Die Publikationen geben Einsicht in unsere politische und Projektarbeit und in die Tätigkeit der Frauen in unserem globalen Netzwerk.