FriedensFrauen Weltweit ist eine international tätige feministische Friedensorganisation mit Sitz in Bern, Schweiz. Die Initiative «1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005» markiert den Beginn unserer Organisation. Heute unterstützen wir weltweit Frauen in von bewaffneten Konflikten betroffenen Kontexten in ihren vielfältigen Bemühungen um den Aufbau eines dauerhaften Friedens. Gemeinsam setzen wir uns für ein umfassendes Verständnis von Frieden und für die gleichberechtigte und massgebliche Beteiligung von Frauen in allen Phasen von Friedensprozessen ein. FriedensFrauen Weltweit wurde 2006 als gemeinnütziger Verein nach Schweizer Recht gegründet.
Die Internationale Geschäftsstelle in Bern ist für die operative Ausführung aller Aktivitäten von FriedensFrauen Weltweit verantwortlich. Sie plant, steuert und setzt die weltweiten Aktivitäten in enger Zusammenarbeit mit unseren Partner:innen im Ausland um.
Als feministische und global vernetzte Organisation sind unsere Partner:innen unerlässlicher Teil unserer Tätigkeit, ob in der Schweiz oder im Ausland.
Frauen, Mädchen und LGBTIQ+ Personen brauchen dringend Schutz vor der Gewalt durch das Taliban-Regime! Wir fordern die Schweizer Regierung zu raschem Handeln auf. (Gemeinsame Stellungnahme mit 14 zivilgesellschaftlichen Organisationen in der Schweiz.)
Die internationale Gemeinschaft hat Afghanistan im Stich gelassen – und das gilt umso mehr für die Frauen und Mädchen. Wir rufen den Schweizer Bundesrat und die internationale Gemeinschaft zum Handeln auf, um ihre Zukunft zu sichern.
Frauen müssen in der COVID-19-Pandemie und darüber hinaus eine Führungsrolle übernehmen: Die 50%-Regel in allen politischen und parlamentarischen Gremien anwenden! (Englisch)
Viele Menschen sind gleichzeitig mit der Pandemie und mit Kriegen, bewaffneten Konflikten und Militarisierung konfrontiert. Wir appellieren an alle Regierungen und politischen Gremien, jede Form von Krieg und bewaffneten Konflikten sofort zu beenden. (Englisch)
Während der Covid-19-Pandemie hat die Gewalt gegen Frauen und Mädchen stark zugenommen. Wir verurteilen prinzipiell die Gewalt gegen Frauen und fordern alle Menschen auf, insbesondere Entscheidungsträger:innen, zusammenzustehen, um alle Formen von Gewalt jetzt und für immer zu beenden. (Englisch)
Als feministische Friedensorganisation mit Sitz und Wurzeln in der Schweiz unterstützen wir den feministischen Streik, die Anliegen und die Forderungen der Streikenden. Am 14. Juni und darüber hinaus. Wir tun dies, weil Geschlechtergerechtigkeit und feministische Friedensvisionen den Kern unserer Arbeit bilden, in der Schweiz und weltweit.
Wir appellieren eindringlich an alle Staaten, Militärbündnisse und zwischenstaatlichen Organisationen ab 2022 die Truppen und die militärische Aufrüstung zu reduzieren. Als feministische Friedensorganisation sind wir überzeugt: Entmilitarisierung ist eine zentrale Voraussetzung für echte Sicherheit für alle. (Englisch)
Seit knapp zwei Wochen ist der Krieg in der Ukraine mit dem Einmarsch von und Luftangriffen durch russische Truppen eskaliert. Als feministische Friedensorganisationen rufen wir zum sofortigen Abzug des russischen Militärs und dem sofortigen Ende der Gewalt auf. (Gemeinsamer Appell mit vier zivilgesellschaftlichen Organisationen in der Schweiz.)
Wir appellieren dringend an den 28. OSZE-Ministerrat am 2. und 3. Dezember 2021 in Stockholm und an alle OSZE-Teilnehmerstaaten, den tödlichen Krieg im Donbass durch einen sofortigen Waffenstillstand und die Einleitung eines wirksamen Friedensprozesses zu beenden! (Englisch)
Mit der Mitgliedschaft bei FriedensFrauen Weltweit erhalten Sie einen Insider:innenblick in unsere Programme und unsere Zukunftsplanung. Wir laden Sie zu Anlässen mit unseren Programmpartnerinnen und zu gemeinsamen Aktivitäten mit dem Team ein. Ihr regelmässiger Beitrag hilft uns, die Friedensarbeit langfristig zu planen und nachhaltig zu gestalten.
Im Jahresbericht 2022 erfahren Sie alles Wichtige über unsere Arbeit im vergangenen Jahr - und weshalb feministische Friedensvisionen auf eine harte Probe gestellt wurden.
Feministische Friedensarbeit braucht «safe spaces» – und wir ein neues Büro. Für unser wachsendes Team in Bern suchen wir neue Büroräumlichkeiten. Hinweise und Tipps sind sehr willkommen!
In diesem Artikel erklärt unsere Geschäftsleiterin Deborah Schibler, weshalb die gängigen Bilder und Narrative zu Friedensprozesse feministisch werden müssen. Er ist in der März-Ausgabe von à propos, das Magazin von KOFF swisspeace, erschienen.
Margo Okazawa-Rey ist Ende März aus dem Internationalen Vorstand ausgetreten. Unsere Präsidentin Ruth-Gaby Vermot dankt der langjährigen Weggefährtin für ihre bedeutsame Unterstützung.
Als Friedensorganisation mit Sitz in der Schweiz haben wir uns mit der Frage auseinandergesetzt: Wie sieht ein dekolonialer Ansatz in der Friedensförderung auf der Grundlage feministischer Werte in der Praxis aus? Unsere weltweite Zusammenarbeit mit Partnerinnen hat uns immer wieder gezeigt, dass die Herausforderungen für den Frieden und die Sicherheit von Frauen nur mit transnationalen Strategien bewältigt werden können. Diese sind geopolitisch relevant, gehen aus lokalen Initiativen hervor und werden von lokalen Friedensaktivistinnen vor Ort geführt. Der erste Schritt in der Umsetzung unserer Lokalisierungsbemühungen ist die Eröffnung eines Büros in Kolumbien am 1. Mai 2025.