In Genf finden seit Mitte August Verhandlungen für eine Waffenruhe im Sudan statt. Angereist sind auch 15 Sudanesinnen mit der Forderung, Teil des Friedensprozesses zu sein. Im Beitrag von swissinfo kommen Rabab Baldo aus unserem Netzwerk und unsere Geschäftsleiterin Deborah Schibler zu Wort.
Mit den Feminist Peace Initiatives unterstützen wir lokale, innovative und feministische Friedensinitiativen und -projekte unserer Netzwerkmitglieder. Sie sind ein Instrument zur Förderung und Weiterentwicklung der «Frauen, Frieden und Sicherheit»-Agenda und ermöglichen Netzwerkmitgliedern, neue Ideen auszuprobieren, die ihren eigenen Prioritäten entsprechen.
Eine Auswirkung des «Super-Wahljahrs» 2024 ist die markante Zunahme des Autoritarismus. Er mag je nach Land verschiedene Gesichter haben, doch gewisse Merkmale sind überall erkennbar: Verachtung für Frauen und marginalisierte Bevölkerungsgruppen und die Einschränkung ihrer Rechte. In dieser Weltanschauung wird die Militarisierung im Namen der «Sicherheit» auf Kosten der Sozialhilfe oder der nicht-militärischen Friedensförderung vorangetrieben. Was kann diesem Ansturm des Autoritarismus entgegengestellt werden? Netzwerke von Aktivistinnen. 2024 führte uns die Arbeit mit unseren Programmpartnerinnen und im Netzwerk Feminists Connecting for Peace immer wieder vor Augen, welche Kraft und Wirkung in diesen Netzwerken stecken: Sie sind gleichzeitig Bollwerke gegen Autoritarismus und Quellen des kreativen und beharrlichen Handelns für Frieden.