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Programmpartner:innen

Als international tätige Netzwerkorganisation unterstützen wir unsere lokalen Partner:innen in enger Zusammenarbeit bei der Gestaltung von Programmen zur Friedensförderung in verschiedenen Kontexten und in unterschiedlichen Phasen von Friedensprozessen. Wir arbeiten mit einer Vielfalt an Organisationen im Ausland – von der lokalen Basis-Organisation bis hin zur national tätigen Nichtregierungsorganisation. Uns verbindet die feministische Vision einer friedlichen Welt, in der sich alle Menschen sicher fühlen. 

Friedensförderung nach bewaffneten Konflikten

Gemeinsam mit unseren Partner:innen setzen wir uns dafür ein, dass Friedensaktivist:innen die Umsetzung von Friedensabkommen und Prozesse der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit nach bewaffneten Konflikten aktiv mitgestalten – und so zur Prävention gewaltvoller Konflikte und erneuter Eskalationen beitragen.

Philippinen

Übergangsphase für nachhaltigen Frieden nutzen

Mehr als 50 Jahre dauerte der bewaffnete Konflikt zwischen der philippinischen Regierung und der Moro Islamic Liberation Front um die Selbstbestimmung der muslimisch geprägten Region Mindanao. Frauen waren bereits im Friedensprozess treibende Kräfte. Seit dem Friedensabkommen von 2014 befindet sich die Autonome Region Bangsamoro im muslimischen Mindanao im Aufbau. Es ist ein Schlüsselmoment für Frauen, ihre Forderungen für eine geschlechtergerechte Gesellschaft in den neuen politischen und gesellschaftlichen Strukturen zu verankern.

Drei Länder, vier Frauen, eine grenzübergreifende Solidarität

Im Herbst 2019 brachten wir Friedensaktivistinnen aus Kolumbien, Nepal und den Philippinen zusammen, damit sie ihre Erfahrungen aus den bewaffneten Konflikten und den darauffolgenden Friedensbemühungen in ihren Ländern teilen und gegenseitig von ihrer Expertise profitieren können. So unterschiedlich die politischen Kontexte sind, sie fanden viele Gemeinsamkeiten. So auch eine grenzübergreifende Solidarität, die sie in ihrer langwierigen Friedensarbeit bekräftigte.

Was sind FrauenFriedensTische?

Ein bewährtes Instrument für die Partizipation von Frauen

Von 2015 bis 2025 unterstützten wir unsere lokalen Partner:innen bei der Organisation von FrauenFriedensTischen, um die Partizipation von Frauen in Friedensprozessen nachhaltig zu stärken und ihr Engagement sichtbar zu machen. Diese erwiesen sich als effektives Instrument zur Erreichung dieser Ziele.

Hoffnung und Inspiration für die Friedensarbeit

Überregionaler Lernaustausch in den Philippinen

Es war ein Austausch der besonderen Art, den wir im Dezember in den Philippinen mit unseren Partner:innen organisieren konnten: Zwei Vertreterinnen der Gender-Arbeitsgruppe der kolumbianischen Wahrheitskommission tauschten ihre Erfahrungen an verschiedenen Anlässen mit philippinischen Friedensaktivist:innen aus. Aus diesen Begegnungen entstanden viele Momente des Erkennens und Verstehens. Unsere Programmverantwortlichen Andrea Filippi und Karin Widmer waren dabei.

Was sind Friedensprozesse?

Welche Bilder löst das Wort «Friedensprozesse» bei Ihnen aus? Stellen Sie sich jahrelange Verhandlungen vor, die in einer Zeremonie münden, an der die Konfliktparteien ein Abkommen unterzeichnen, gefolgt vom Foto des Händeschlags, das um die Welt geht? Wir haben dieses gängige Bild hinterfragt und dekonstruiert und uns vertieft mit Friedensprozessen und der Frage auseinandergesetzt: «Wie beeinflussen Frauen Friedensprozesse?» Das Resultat dieser Arbeit ist eine graphische Darstellung der unterschiedlichen Stadien von Friedensprozessen. Mit diesem Instrument wollen wir in den Mittelpunkt rücken, welche Rolle Frauen spielen und wo sie Einfluss nehmen, um Friedensprozesse anzutreiben und Rückschritte zu verhindern.

Netzwerk: «Unsere Anliegen sind miteinander verknüpft»

Treffen in Asien

Während zwei intensiven Tagen erkundeten 17 Friedensaktivist:innen aus 10 Ländern Asiens die verschiedenen Rollen, die Frauen in der Friedensförderung einnehmen. Für die Teilnehmer:innen war das Treffen in der philippinischen Hauptstadt Manila eine seltene «Auszeit», um ihre Arbeit zu reflektieren, neue Sichtweisen kennenzulernen und die Solidarität über die Grenzen hinweg aufzubauen. Wir diskutierten auch, welchen Mehrwert unser Netzwerk Feminists Connecting for Peace bieten kann, um daraus Erkenntnisse für weitere Netzwerk- und Advocacy-Aktivitäten zu gewinnen.

Feministische Netzwerke: Advocacy mit Ausdauer

Webinar

Im Rahmen des von PeaceWomen Across the Globe veranstalteten Webinars «Leveraging feminist networks for advocacy» (Feministische Netzwerke für Advocacy nutzen) teilten drei inspirierende und erfahrene Aktivistinnen ihre Erkenntnisse über die Rolle von feministischen Netzwerken in der Advocacy-Arbeit. Rabab Baldo (Sudan), Uma Mishra-Newbery (Schweiz) und Karen Tañada (Philippinen) verfügen zusammen über jahrzehntelange Erfahrung im feministischen Engagement, geprägt von unterschiedlichen Kontexten und Werdegängen.

Sustaining peacebuilding efforts in post-armed conflict settings

Beitrag im Fem*Fém Magazin 68

Im Magazin Fem*Fém 68 schreiben unsere Mitarbeiterinnen Liv Halperin und Camille Bernheim im Beitrag «Sustaining peacebuilding efforts in post-armed conflict settings» über die Förderung kreativer Handlungsfähigkeit, die Aufrechterhaltung von Friedensförderung und die Nutzung politischer Chancen als entscheidende Faktoren für die Schaffung einer friedlichen Gesellschaft nach bewaffneten Konflikten. Das mehrsprachige Magazin Fem*Fém wird vom Verein Feministische Wissenschaft Schweiz FemWiss veröffentlicht.

Multimedia

In unseren Multimedia-Produkten hören Sie Menschen- und Frauenrechtsaktivistinnen zu, die über ihr Leben und ihre Arbeit erzählen, und erhalten Einblicke in unsere Projekte und Anlässe und die unserer Partnerinnen. 

Podcast Yasmin Busran-Lao, Philippinen

Yasmin Busran-Lao, ehemaliges Mitglied des Friedensverhandlungsgremiums der philippinischen Regierung für Gespräche mit der Moro Islamic Liberation Front (Englisch)

Newsletter

Kompakt, interessant und relevant: In unserem elektronischen Newsletter informieren wir Sie über unsere Anlässe, Projekte und unsere politische Tätigkeit im Ausland und in der Schweiz.

Newsletter 2/2024

Sudan – Frauenfriedensarbeit – NAP 1325

In dieser Ausgabe unseres Newsletters stehen Friedensaktivistinnen im Fokus: ihre Erkenntnisse, Erfahrungen und Einsichten in ihrem täglichen Einsatz für Frieden. Ob in Sudan, Nepal, Kolumbien, den Philippinen oder in der Schweiz, in den Beiträgen in diesem Newsletter wird deutlich, wie wichtig feministische Friedensarbeit und ihre Netzwerke für einen nachhaltigen Frieden sind.  

Hoffnung und Inspiration für die Friedensarbeit

Lernaustausch in den Philippinen

Es war ein Austausch der besonderen Art, den wir im Dezember in den Philippinen mit unseren Partner:innen organisieren konnten: Zwei Vertreterinnen der Gender-Arbeitsgruppe der kolumbianischen Wahrheitskommission tauschten ihre Erfahrungen an verschieden Anlässen mit philippinischen Friedensaktivist:innen aus. Aus diesen Begegnungen entstanden viele Moment des Erkennens und Verstehens. Unsere Programmverantwortlichen Andrea Filippi und Karin Widmer waren dabei.

Newsletter 1/2023

Hoffnung und Inspiration für die Friedensarbeit

In diesem Print-Newsletter lesen Sie über den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen zwei Vertreterinnen der Gender-Arbeitsgruppe der kolumbianischen Wahrheitskommission mit philippinischen Friedensaktivist:innen und erfahren, wie der Austausch am Treffen der «WPS Focal Points» in Südafrika zur Umsetzung der UNO-Sicherheitsratsresolution 1325 zu «Women, Peace and Security» beiträgt. Und Sie lernen unsere neue Geschäftsleiterin kennen.

Überregionaler Lernaustausch

News

Momente des Erkennens und Verstehens entstanden beim Austausch zwischen philippinischen und kolumbianischen Friedensaktivistinnen. Unsere Programmverantwortlichen Andrea Filippi und Karin Widmer waren dabei.

Ein umfassendes Bild der feministischen Friedensförderung

News

Drei verschiedene Länder und Kontexte, jedes mit unterschiedlichen Friedensabkommen und Herausforderungen bei der Umsetzung. Und doch fanden die drei Frauen unserer Partnerorganisationen aus Kolumbien, Nepal und den Philippinen viele Gemeinsamkeiten:  in den Erfahrungen und Erkenntnissen von Friedensaktivistinnen und in den Voraussetzungen für die Erhaltung des Friedens. An einer öffentlichen Podiumsdiskussion in Bern sprachen die Frauen über die Bedeutung feministischer Prinzipien in der Friedensförderung, insbesondere um einen Rückfall in bewaffnete Gewalt zu verhindern. Sie sprachen auch über sichere Räume und Selbstfürsorge für Aktivistinnen und darüber, das Ziel – nachhaltigen Frieden – nicht aus den Augen zu verlieren.

Women sustaining peace in Colombia, Nepal and the Philippines

News

Colombia, Nepal and the Philippines. What these countries have in common: They have formally ended armed conflicts, but there is still no peace. Women peacebuilders from our partner organisations in these three countries share their achievements and insights on sustaining peace during transitional justice processes and preventing backsliding into armed conflict at an event in Bern on 16 October 2024.

Drei Jahre kollektives Lernen

News

Gemeinsam mit unseren Partnerinnen in Kolumbien, Nepal und den Philippinen unterstützen wir Frauen dabei, ihre Erfahrungen und Forderungen nach Frieden nach dem formellen Ende eines bewaffneten Konflikts zu äussern. Wir haben eine Illustration und ein Handout entwickelt, um die Erkenntnisse, die wir im Laufe von drei Jahren gemeinsam gewonnen haben, kreativ zu präsentieren und zu teilen, damit unser Engagement eine nachhaltigere Wirkung erzielt.

Wirkung unserer Friedensförderung in Kolumbien, Nepal und den Philippinen

News

Unsere langjährigen Partnerschaften in Kolumbien, Nepal und den Philippinen, wo formelle Friedensabkommen unterzeichnet wurden, unterstützen Frauen bei der Umsetzung von Friedensabkommen und in ihren Bemühungen nach strukturellen Veränderungen. In drei Videos mit Vertreterinnen unserer Partnerorganisationen in diesen Ländern, teilen sie ihre wichtigsten Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit mit uns.