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Sudan

Kompetenzen für Friedensverhandlungen fördern

Mit unserem Pilotprogramm im Sudan vernetzen wir Friedensaktivistinnen in der Region Dilling, im Süden des Sudan, mit sudanesischen Aktivistinnen, die aufgrund der seit 2023 herrschenden Gewalt im Exil leben. Gemeinsam mit unserer Partnerin vor Ort fördern wir den gezielten Ausbau von Kompetenzen, die diese Frauen für ihre volle und massgebliche Beteiligung an Friedensverhandlungen und für einen gesellschaftlichen Wandel einsetzen können.

«Es war eine Ehre, Frauen zu treffen, die mit solcher Kraft für Frieden kämpfen»

Kolumbien-Sudan-Austausch in Bern

Es ist ein zentrales Ziel aller unserer Programme, Verbindungen und den Austausch zwischen Frauen und feministischen Friedensaktivist:innen aus von gewaltvollen Konflikten betroffenen Ländern zu fördern. Um dieses Ziel voranzubringen, luden wir zwei sudanesische und zwei kolumbianische Friedensaktivistinnen in die Schweiz ein. Über vier Tage teilten sie ihre Erfahrungen, Strategien und Ansätze für feministische Friedensarbeit. In Gesprächen mit Entscheidungsträger:innen hoben sie die Herausforderungen hervor, denen Friedensaktivistinnen – insbesondere junge – in ihren Ländern gegenüberstehen, und äusserten zudem ihre Erwartungen.

Nepal

Frauen fordern Teilhabe an der Übergangsjustiz

Frauen leben bis heute mit den vielschichtigen Auswirkungen des zehnjährigen bewaffneten Konflikts, der 2006 mit einem Friedensabkommen beendet wurde. Von den Friedensverhandlungen waren sie jedoch faktisch ausgeschlossen und ihre Beteiligung an den Prozessen der Übergangsjustiz bleibt weiterhin stark eingeschränkt. Mit unserem Programm stärken wir die Handlungsfähigkeit von konfliktbetroffenen Frauen und Jugendlichen und ermöglichen den Zugang zu politischen Entscheidungsträger:innen, damit sie die Regierung in die Verantwortung ziehen, sich endlich mit der gewaltvollen Vergangenheit und deren Auswirkungen auseinanderzusetzen.

Netzwerk

Feminists Connecting for Peace ist unser wachsendes globales Netzwerk von Friedensaktivist:innen. Es ist aus der Initiative «1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005» hervorgegangen und hat sich zu einer weltweiten Gemeinschaft von Friedensaktivist:innen entwickelt. Es bietet Sicherheit und Solidarität, ermöglicht lokale, regionale und globale Advocacy-Arbeit, schafft Sichtbarkeit für Friedensaktivistinnen, ermöglicht Austausch, gemeinsames Lernen und Weitergabe von Wissen, und erleichtert den Zugang zu Entscheidungsprozessen, Ressourcen und relevanten Akteur:innen. Durch unsere Feminist Peace Initiatives (FPI) bieten wir technische und finanzielle Unterstützung für lokale, innovative und feministische Friedensinitiativen und Projekte unserer Netzwerkmitglieder.

«Wenn Frauen zusammenarbeiten, können sie Politik und Frieden beeinflussen»

Regionales Netzwerktreffen in Afrika

Mit welchen Hindernissen sind Frauen und feministische Friedensaktivistinnen in Afrika konfrontiert – und welche Möglichkeiten haben sie, diese zu überwinden? Wie können Generationen von Friedensaktivistinnen zusammenarbeiten, um ihren Forderungen Gehör zu verschaffen und dauerhaften Frieden in ihren Ländern und Regionen zu erreichen? Dies waren einige der Fragen, die beim ersten regionalen Treffen des Netzwerks Feminists Connecting for Peace in Afrika diskutiert wurden.