Tatsächliche Beteiligung von Frauen an Friedensprozessen - FrauenFriedensTisch in der Schweiz

Der letzte der 30 FrauenFriedensTische findet in der Schweiz statt. Dazu lädt PWAG Miriam Coronel Ferrer in die Schweiz ein.

Die philippinische Friedensexpertin und Professorin ist eine der ersten Frauen, die einen Friedensvertrag mit einer Rebellengruppe unterzeichnet hat. Sie berichtet bei dem Schweizer FrauenFriedensTisch über ihre Erfahrungen als Chefunterhändlerin des Friedensabkommens mit der Moro Islamic Liberation Front.

Der Schweizer FriedensTisch macht die Forderungen der Frauen auf der ganzen Welt sichtbar! 

Unter Beteiligung von Botschafterin Heidi Grau (Chefin Abteilung Menschliche Sicherheit / EDA), Dr. Thania Paffenholz (Graduate Institute, Genf) und Margret Kiener Nellen (Nationalrätin) wird diskutiert, wie die Schweiz diese Forderungen unterstützen und die tatsächliche Beteiligung von Frauen an Friedensprozessen fördern kann. 

Sie sind herzlich eingeladen. Es gibt anschliessend Gelegenheit, sich bei einem Apéro auszutauschen.

Auf Deutsch und Englisch mit Übersetzung. avl dolmetscher macht die Simultanübersetzung Deutsch – Englisch und umgekehrt.

Programm

Eröffnung des Schweizer FrauenFriedensTisch's

Ruth-Gaby Vermot-Mangold (Co-Präsidentin PWAG) 

Begrüssung

Ambassador Heidi Grau

Keynote 1: Meaningful Participation of Women in the Philippines – Experiences of the Chief Negotiators

Miriam Coronel Ferrer

Keynote 2: Women in Peace Processes: Beyond a Seat at the Negotiation Table

Dr. Thania Paffenholz

Ohne Frauen – Keinen Frieden: 30 FrauenFriedensTische weltweit

Flurina Derungs (Geschäftsleiterin PWAG)

Diskussion mit Heidi Grau, Miriam Coronel Ferrer, Thania Paffenholz, Margret Kiener Nellen

Fragen aus dem Publikum

Flurina Derungs

Schlusswort zum Schweizer FrauenFriedensTisch

Ruth-Gaby Vermot-Mangold

Botschafterin Heidi Grau ist die Chefin der Abteilung Menschliche Sicherheit des EDA. Sie wurde durch ihre Rolle als Chefin der Schweizer Task Force OSZE bekannt, als die Schweiz 2014 den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) innehatte. Einige andere Diplomatischen Stationen waren u.a. die Schweizer Botschaft in Moskau und die Ständige Mission der Schweiz bei den Vereinten Nationen in New York.

Miriam Coronel Ferrer ist Professorin der Politikwissenschaften an der University of the Philippines und eine der 1000 FriedensFrauen, welche 2005 für den Friedensnobelpreis nominiert wurde. Die philippinische Friedensexpertin Miriam Coronel Ferrer hat als erste Frau einen Friedensvertrag mit einer Rebellengruppe unterzeichnet. Auf Einladung von PWAG weilt die Friedensexpertin vom 30. Oktober – 3. November 2017 in der Schweiz. Sie berichtet bei verschiedenen Veranstaltungen in Bern und Genf über ihre Erfahrungen als Chefunterhändlerin des Friedensabkommens mit der Moro Islamic Liberation Front.

Dr. Thania Paffenholz ist die Direktorin der Inclusive Peace & Transition Initiative (IPTI) am Graduate Institute of International and Development Studies in Genf. Mit mehr als 25 Jahren Erfahrungen als akademische und politische Beraterin ist Dr. Paffenholz international für ihr Arbeit im Bereich Friedensprozesse weltweit bekannt. Ihr Fokus liegt u.a. auf Mediation und Peacebuilding, Prozessgestaltung, Inklusion und Partizipation. Dr. Paffenholz erhielt 2015, den bekannten Wihuri International Prize.

Margret Kiener Nellen ist seit 2003 Nationalrätin der SP. Sie gehört seit 2003 der Finanzkommission an, die sie 2009 bis 2011 und 2015 bis 2017 als erste Frau präsidierte. Zudem ist sie Mitglied der OSZE- und IPU-Delegationen des Schweizerischen Parlaments. Sie präsidiert die IPU-Delegation und ist Vizepräsidentin der OSZE-Delegation des Schweizerischen Parlaments. Als einzige Schweizerin gehört sie dem zehnköpfigen Komitee für Menschenrechte der IPU in Genf an, dessen Vizepräsidentin sie bis Januar 2017 war. Seit 2009 ist sie als Vorstandsmitglied bei FriedenFrauen Weltweit aktiv.

Flyer FrauenFriedenstisch Schweiz 296,19 KB, PDF

Frühere und spätere Veranstaltungen

Nächste Veranstaltung:

16. Mai 2019: Filmvorführung und Diskussion mit Alejandra Miller Restrepo

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